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Freitag, 25. Mai 2012

 
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Zweite Rheinbrücke - Fluch oder Segen für Wörth ?

Warum lehnt Karlsruhe-Knielingen die Brücke ab?

Rund 25.000 Kraftfahrzeuge am Tag sollen zukünftig nicht mehr an der Bebauung von Wörth vorbeifahren. Das ist das Ergebnis der Verkehrsuntersuchungen für den Fall, dass nördlich von Wörth eine Rheinbrücke gebaut wird.

Vor allem entlang der B 9 im Altort wird es damit zu einer deutlichen Entlastung der geplagten Bevölkerung kommen. Die dortigen Zustände an vielen Tagen im Jahr sind bekanntlich schon seit langer Zeit nicht hinnehmbar.

Sicherlich ist die Anbindung der zweiten Rheinbrücke auf badischer Seite - so wie jetzt noch vorgesehen - über das Ölkreuz in Knielingen keine vertretbare Lösung. Leider können wir aber die Planungen auf der badischen Seite kaum beeinflussen. Nachvollziehbar sind die dortigen Bedenken gegen einen Anschluss an die B 36 jedenfalls nicht. Die Verkehrsströme könnten über die B 36 verteilt und alle Knielinger, von wenigen Ausnahmen abgesehen, entlastet werden.

Auch die Gefahr, es könnte überörtlicher Verkehr angezogen werden, dürfte mittlerweile gebannt sein. Sowohl die Nordtangente in Karlsruhe als auch die Hagenbach-Variante einer Bienwaldautobahn sind im Bundesverkehrswegeplan nicht mehr enthalten Damit vom Tisch ist auch die von vielen befürchtete Ost-West-Verbindung über eine Autobahn zwischen der A 5 und der A 65.

Dahingehende Bedenken aus Wörth sind jetzt jedenfalls nicht mehr nachvollziehbar. Unterstützt wird aber von der CDU der Widerstand, der sich gegen die völlig unangemessene Inanspruchnahme von Wörther Grundstücken für den Landespflegerischen Ausgleich richten. Dasselbe gilt für die zur Zeit geplante Verkehrsanbindung aus Richtung Jockgrim; sie würde zu einer unnötigen Belastung in Wörth führen. Das hat auch der Stadtrat in seiner Stellungnahme im Planfeststellungsverfahren deutlich gemacht.

Fatal wäre es aber, wenn der Bau einer zweiten Rheinbrücke wegen der Widerstände aus Knielingen scheitern würde. Ein Vertreter Knielingens sprach im Fernsehen von einer angeblichen „Daimlerbrücke“, die es zu verhindern gelte. Ob hier der historische Ärger über die Ansiedlung von Mercedes in der Pfalz die Knielinger Haltung motiviert? Offenbar hat man es in Karlsruhe noch immer nicht verwunden, dass die „ungeliebten Schwaben in Stuttgart“ vor mehr als 50 Jahren nicht in Baden eine „Benzfabrik“ errichteten.

Mai 2012

 
Die CDU zu den Wörther Schwimmbädern:

Das wichtigste zur gegenwärtigen Diskussion um die Schwimmbäder :      

Schwimmbäder müssen offen bleiben

Darüber scheinen sich alle Fraktionen im Stadtrat einig. CDU und DIE GRÜNEN sind jedenfalls der Meinung. dass die Bäder in ihrer jetzigen Form die nächsten 10 Jahr Bestand haben können. In spätestens 5 Jahren soll dann ein aktuelles Konzept für die Zeit nach den 10 Jahren vorliegen.

Können wir uns 2 Schwimmbäder leisten?

Mit vertretbaren Aufwand können die Bäder im nächsten Jahrzehnt gut in Schuss gehalten werden. Deshalb wäre es eine Vermögensvernichtung, ein Bad zu schließen oder abzureißen Doch in Zeiten knappster Kassen müssen kritische Fragen erlaubt sein.   Deshalb haben CDU und DIE GRÜNEN ein  Positionspapier  erarbeitet, in dem Aussagen zu den Grundsätzen und zur Bedeutung der Bäder vor allem für die Infrastruktur der Stadt Wörth getroffen sind.

Darüber hinaus wurden zahlreiche Vorschläge erarbeitet, um die Betriebsdefizite zu mindern oder zumindest zu begrenzen. Diese Vorschläge sind von der Verwaltung zu prüfen und nach entsprechenden Entscheidungen des Werkausschusses auch umzusetzen. Es ist allerdings eine Illusion zu glauben, ein öffentliches Schwimmbad, könne ohne Defizite betrieben werden. Dazu müssten andere als sozial verträgliche Eintrittspreise verlangt werden. Darüber hinaus müsste zumindest im Hallenbad die fast überwiegende Schul- und Vereinsnutzung wenn nicht ausgeschlossen, dann aber zumindest erheblich eingeschränkt werden. Wollen wir das?

Ganzjahresbad im Badepark?

Immer wieder wird behauptet, mit einem Umbau des Badeparks (bei gleichzeitiger Schließung des Hallenbads) würde sich das jährliche Betriebskostendefizit reduzieren lassen. Die Zahlen von Ganzjahresbädern sprechen jedoch gegen diese Annahme: Beispielsweise beläuft sich das Defizit im Badepark Hassloch auf ähnlichem Niveau wie das der beiden Wörther Bäder. Allerdings werden in Hassloch weit höhere Eintrittspreise erhoben wie in Wörth.  

Eintrittspreise im Vergleich:

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*BP= Badepark, HB=Hallenbad   ( Februar 2012 )

 

 

 
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