Wie im Feuerwehrbedarfsplan ausgeführt, ist der Ortsbezirk Schaidt in die Risikoklasse B 2 (Brandgefahr) eingestuft. Hier wäre nach Feuerwehrverordnung ein MLF erforderlich. Durch das Wachsen der Industrie- und Gewerbefläche soll die Risikoklasse in spätestens fünf Jahren neu bewertet werden. Schon heute wäre wegen diverser Bestandsbauten in Schaidt eine 3teilige Schiebeleiter zur Sicherstellung des 2. Rettungsweges erforderlich. Ebenso sollte wegen der vorhandenen Betriebe eine Grundausstattung für Gefahrguteinsätzen (GAMS – Plus Satz) und Technische Hilfe (MS – TH) auf dem Fahrzeug sein. Die 3teilige Schiebeleiter, der GAMS – Plus Satz und der MS – TH können auf einem MLF nicht verlastet werden. Schon deshalb ist wie im Feuerwehrbedarfsplan ein HLF 10 erforderlich. Dies ist ein genormtes Feuerwehrfahrzeug das als Allrounder sowohl bei der Brandbekämpfung (1 000 Liter Löschwasser) als auch für die kleine bis mittlere Technische Hilfeleistung (z.B. Verkehrsunfällen) eingesetzt wird.
Das aus dem Jahre 2001 stammende Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 soll durch das neue HLF 10 ersetzt werden. Im Finanzhaushalt stehen 550.000 EUR Haushaltsmittel zur Verfügung. Das angebotene Vorführfahrzeug der Firma Rosenbauer entspricht wirtschaftlich und technisch den Anforderungen. Die fehlenden 31.077 EUR können bei Dienst- und Schutzkleidung bzw. Ausrüstungsgegenstände bei der Feuerwehr eingespart werden. Gegenüber einem Neufahrzeug mit gleicher Ausstattung spart die Stadt Wörth fast 100.000 EUR.
Der Stadtrat beschloss einstimmig, die Firma Rosenbauer Deutschland GmbH, Luckenwalde, nach dem Nebenangebot für das Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF 10) zu beauftragen. Der Angebotspreis beträgt 581.077,00 EUR.
Wir als CDU – Fraktion unterstützten die Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein und wir bedanken uns bei den ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern für ihren Einsatz.
