Friedhofshalle in Maximiliansau wird saniert

Schon im Rahmenvertrag zwischen der CDU und der FWG wurde vereinbart, dass die Aussegnungshalle in Maximiliansau als 1. Projekt in Angriff genommen und gebaut werden soll. Schon seit vielen Jahren haben sich die städtischen Gremien mit der Aussegnungshalle beschäftigt. Immer wieder wurde wegen der finanziellen Situationen das Projekt zurückgestellt. Der Zustand der Aussegnungshalle lässt eine weitere Verzögerung der Maßnahmen nicht mehr zu, ist Fraktionssprecher Jürgen Weber der Meinung. Mit dem einstimmigen Beschluss in der letzten Sitzung des Stadtrates und den Stimmen der CDU / FWG Koalition wurde die Verwaltung mit der Umsetzung des Projektes beauftragt. Die CDU und die FWG stehen zu ihrem Wort aus ihrer Vereinbarung nach den letzten Kommunalwahlen. Wir wollen nicht nur Papier erzeugen sondern in die Umsetzung von Projekten gehen.  

Die Friedhofshalle auf dem Friedhof im Ortsbezirk Maximiliansau wurde im Jahr 1964 errichtet. Durch verschiedene Maßnahmen der Stadt sowie Ehrenamtsaktionen wurde in den letzten Jahren versucht, Schäden zu beheben bzw. zu überdecken, um die Nutzung aufrecht zu erhalten. 

 

Mit den Planungsleistungen wurde in der Sitzung des Stadtrats im September 2024 das Architekturbüro Bernd Bistritz Architekten beauftragt und die Pläne wurden in einer Einwohnerversammlung der Bevölkerung im September 2025 vorgestellt.

 

Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung sollte eine Förderung des Vorhabens durch Mittel des Investitionsstocks Rheinland-Pfalz erreicht werden. Parallel zur Fertigstellung der Unterlagen für den Antrag auf Baugenehmigung wurden somit in Abstimmung mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) der Zuwendungs-antrag erstellt und fristgerecht eingereicht. Beantragt wurde eine Zuwendung in Höhe von maximal 1.120.721,77 EUR (max. 50 Prozent Förderung). In den Haushalt wurden aufgrund vorsichtiger Planung 672.433,00 EUR (30 Prozent Förderung) eingeplant.

 

Mit Schreiben der ADD vom 19. Mai 2026 wurde der Antrag vom Ministerium mit der Begründung zurückgewiesen, dass das Mittelkontingent bereits vollständig ausgeschöpft sei. Es stünden somit keine Fördermittel für das Vorhaben zur Verfügung.

 

Durch den Stadtratsbeschluss wird die Aussegnungshalle Maximiliansau jetzt ohne Zuwendungen umgesetzt.